Klasse 6b: 

Jule Bertoncello,  
Silvan Cabuk,
Julian Dohrmann,
Jakob Dünner,
Kim Friedrich,
Lea Friedrich,
Charlotte Gertz,
Maike Haase,
Enno Jahn,
Nele Janeck,
Nico Kaiser,
Mika Kanter,  
Marie Keil,
Emily Küpper,
Collin Kurzer,
Florian Lode,
Kosta Löhausen,
Arne Lohmann,
Helena Mertens,
Annika Peters,
Carolin Peters,
Jan Peters,
Maira Pütz,
Marc Rennefort,
Fynn Schilke,
Robin Schumacher,
Pia Trümner,
Eric Wolff

Mitarbeit: Andrea Dilcher, Jana Düchting, Dirk Peters

Leitung:  Dietlinde Brochhagen, Dr. Marita Schröder

Vierjahreszeiten

Vier Jahreszeiten

Eine künstlerisch-musikalische Reise
04. - 23.04.2017
Vernissage: Dienstag, 4. April 2017, 18:00 Uhr

Im Frühling 2016 machte sich die jetzige Klasse 6b des Gymnasiums Odenthal auf eine künstlerisch-musikalische Reise durch die „Vier Jahreszeiten“.

Das Projekt wurde verwirklicht durch die Kooperation des Gymnasium Odenthal mit dem Kunstmuseum Villa Zanders und dem aktuell dort ausgestellten Künstler Michael Toenges auf der Grundlage des Konzeptes „Bildungspartner NRW – Museum und Schule.


Die künstlerische Arbeit:

Im Verlauf des Jahres entstanden im Kunstunterricht, in gestalterischen Hausarbeiten und in einem Workshop mit dem Künstler Michael Toenges künstlerisch-kreative, fantasievolle und abwechslungsreiche Malereien, Zeichnungen und Fotografien:

In zarten Aquarellfarben entstanden auf kleinen Formaten „Frühlingsbilder“. Beim Gestalten ihrer frei gewählten Motive beobachteten die Schülerinnen und Schüler das Zusammenspiel von Wasser und Farbe auf ihrem Papier.


Die Aquarelltechnik im Zusammenspiel mit dem Erlernen impressionistischer Malweisen war die Grundlage für die „Baumbilder“. In einem intensiven Naturstudium haben wir Bäume auf unserem Schulhof betrachtet und malerisch wiedergegeben.

Im Juni und Juli gestaltete die Klasse in Gemeinschaftsarbeiten viele großformatige, farbenfrohe „Sommermalereien“. Die Bilder zeigen eindrucksvoll die Harmonie der Farben und Formen des Sommers und entstanden in freier, gestischer Malweise. Inspiriert wurden die Arbeiten durch die Werke des Künstlers Michael Toenges.


Parallel zum Kunstunterricht gab es eine gestalterische Hausarbeit zum Thema „fotografische Impressionen“. Die Schülerinnen und Schüler sollten Momentaufnahmen ihrer Erlebnisse und Naturerfahrungen von Mai bis August 2016 mit ihren Handykameras festhalten. Die in Großformat entwickelten Fotos zeigen genaue Beobachtungsgabe und interessante Bildkompositionen.

Im Herbst entstanden phantasievolle und detaillierte Zeichnungen von „Baumhäusern“ nach den eigenen kreativen Ideen und Wünschen der Kinder.


Schließlich führte im Februar dieses Jahres der Künstler Michael Toenges mit der Klasse einen Workshop im Kunstmuseum Villa Zanders durch. Im Künstlergespräch vor seinen ausgestellten Bildern wurden die Schülerinnen und Schüler für ihre eigenen Malereien inspiriert: Im Atelier der des Museums entstanden nun ihre Kunstwerke, die „Winterbilder“. Dabei wurden sie durch den Künstler Michael Toenges und die Künstlerin Claudia Betzin gestalterisch gefördert.

(Dr. Marita Schröder)


Die musikalische Arbeit - Bilder in Musik übersetzen:

Geschichten ohne Hilfe von Wörtern nur mit Musik erzählen, sodass wir Zuhörer dem Geschehen folgen können - das gelingt Komponisten wie Bedrich Smetana mit der „Moldau“ und Paul Dukas im “Zauberlehrling“, um nur wenige bekannte Beispiele zu nennen. Auch Modest Mussorgsky erzählt in seinem Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ Geschichten, wie zum Beispiel das Märchen der menschenfressenden Hexe Baba Jaga nach dem Bild „Die Hütte auf Hühnerfüßen“ von Viktor Hartmann.


Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b des Gymnasiums Odenthal haben andere Zugänge erprobt, als sie ihre eigenen Bilder vertonten. Denn einerseits verfügen sie natürlich nicht über das „Handwerkszeug“ ihrer professionellen Musikerkollegen, andererseits galt es, die überwiegend abstrakten Darstellungen in den großformatigen Bildern des „Sommers“ in Klänge zu überführen.


Zunächst sind wir vom Ausdruckscharakter einzelner Bilder ausgegangen: Wie wirkt das Bild auf mich? Wird eine heitere oder eine eher bedrohliche Grundstimmung ausgedrückt? Welche Tonarten, Akkorde, hohe und tiefe Klänge vermitteln dem Zuhörer dieselbe Stimmung? Welche Rolle können Lautstärke, Rhythmus und die Aufteilung des musikalischen Geschehens in Melodie und Begleitung spielen? An diesen Fragen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an Keyboards, Orff - Instrumenten und auf der Steeldrum.

 

Ein anderer Zugang fand sich, als wir die Bilder als konkrete Anweisungen zum Musizieren auffassten, als grafische Partituren. Jetzt werden die Farbflächen des Bildhintergrundes zu breiten Klangbändern, die darauf verteilten Kleckse zu Clustern, die Punkte und Linien zu auf-und absteigenden Tonfolgen. Als musikalisches Experimentierfeld dient der aufgeklappte Flügel, zu dem „normalen“ Spiel auf der Tastatur treten Klänge, die auf unterschiedliche Weise direkt auf den Saiten des Instruments erzeugt werden.

(Dietlinde Brochhagen)


Wir laden nun ein ins Kunstmuseum Villa Zanders zu einer künstlerisch-musikalischen Reise durch die „Vier Jahreszeiten“. Genießen Sie die kreativen Arbeiten der jungen Künstler!

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