Zannetti-Saal
Blick in den Zanetti-Saal, Foto: M. Wittassek
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Prof. Gerald Hambitzer
Zannetti-Saal
Grandhotel Schloss Bensberg

Conversation galante –
expressive et passionnée 

Ausverkauft!

So. 28.10.2018
Zanetti-Saal
Grandhotel Schloss Bensberg

Kammermusikabend mit alter Musik im Zanetti-Saal

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Vokal- und Kammermusikwerke von C.Ph.E. Bach, G. Händel, M.P. de Montéclair, G.B. Platti und J.J. Quantz
mit Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Moderation und Leitung: Prof. Gerald Hambitzer


Programm


Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Trisonate D-Dur Wq 151 für Traversflöte, Violine und Basso continuo
Allegro un poco – Largo – Allegro

Georg Friedrich Händel
(1685 – 1759)
Süße Stille, sanfte Quelle Singe, Seele, Gott zum Preise für Sopran, Violine und Basso Continuo aus „Neun Deutsche Arien“
HWV 202– 210

Carl Philipp Emanuel Bach
(1714 – 1788)
Sonate G-Dur Wq 56/2 für Cembalo Allegretto – Larghetto –Allegro

Johann Joachim Quantz
(1697 – 1773)
Sonate e-Moll QV 2:20 für Traversflöte, Violine und Basso continuo
Allegro ma non tanto – Affettuoso – Vivace

Giovanni Benedetto Platti
(1697 – 1763)
Sonate quarta c-Moll für Violine und Basso continuo
Largo – Allegro – Adagio – Presto

Michel Pignolet de Montéclair
(1667 – 1737)
Cantate L’Europe für Sopran, Traversflöte oder Violine und Basso continuo


Interpreten

Rahel Flassig – Sopran

Mariya Miliutsina – Traversflöte

Justyna Skatulnik – Barockvioline

Mara Scholl – Barockvioloncello

Gerald Hambitzer – Leitung und Cembalo


Abkehr von den komplexen barocken Strukturen, freie Entfaltung des Melodischen und empfindsamer Ausdruck waren die Neuerungen des sogenannten „galanten Stils“, der schnell in den facettenreichen „empfindsamen Stil“ überging. Besonders in ihren Triosonaten strebten die Komponisten des 18. Jahrhunderts nach einem abwechslungsreichen Dialog der beiden Melodiestimmen. Hinzu kamen überraschende rhythmische Momente und plötzliche Stimmungswandel, die für zusätzliche Nuancen sorgten. Das tragende Fundament bildete eine pulsierende Basslinie, die den Oberstimmen die Entfaltung einer reichen Farbpalette eröffnete.

Sehr rasch griffen auch die Bachsöhne und ihre komponierenden Zeitgenossen den neuen Stil auf und leiteten damit eine Entwicklung ein, von der die Wiener Klassiker maßgeblich inspiriert wurden.

Gerald Hambitzer wurde 1999 als Professor sowie Leiter des Instituts für Alte Musik an die Hochschule für Musik und Tanz Köln berufen und unterrichtet die Fächer historische Tasteninstrumente, Generalbasspraxis und Kammermusik.

Eintritt:

20 Euro

17 Euro für Mitglieder des Galerie+Schloss e.V.

8 Euro für SchülerInnen und Studierende

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Vorverkauf:

Kunstmuseum Villa Zanders

02202-142356/142334


G+S    

in Kooperation mit:

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