Hans Delfosse, 51. Arbeit 2014, 15 x 15 cm, Gouache auf Keramik
51. Arbeit 2014, 15 x 15 cm, Gouache auf Keramik 

Hans Delfosse

Eine Ausstellung der Artothek

05.09. - 18.10.2015

Hans Delfosse stellt im Obergeschoss des Kunstmuseum Villa Zanders Ritzzeichnungen, Collagen und Aquarelle aus den letzten 20 Jahren aus. Dabei kommt der Form des Leporellos besondere Bedeutung zu.

15.09.2015 um 19:30 Uhr
Künstlergespräch mit Sabine Elsa Müller und Hans Delfosse inmitten seiner Ausstellung 


Der 1950 in Bonn geborene Künstler lebt in einer alten Schule im Oberbergischen, wo er auch seiner Arbeit nachgeht. Diese besteht letztendlich in der Anlage von Punkten und Linien, so dicht und fein zum Teil, dass sie als Helligkeitsabstufung der Zeichenfläche wahrgenommen werden. Kurze Schraffuren werden gleichsam aus dem Handgelenk gesetzt, lange Linien mit Hilfe eines Malstockes. In diesen diffusen Räumen bilden sich Fixpunkte oder abstrakte Figurationen, die jeglichen Bezug zur Gegenstandswelt vermeiden. Sein Material sind geschwärzte Papiere, in die mit einem spitzen Messer die Linien geritzt werden und Aquarellfarbe, die mit feinsten Pinseln aufgetragen wird. Kleinere und auch größere Werkgruppen werden teilweise zu meterlangen Leporellos verklebt. Letztendlich aber ist Hans Delfosse der Meister des kleinen Formates. Der Blick des Betrachters kann sich darin verlieren.
Mit freundlicher Unterstützung von

Winter Rechtsanwälte