Ignacio Uriarte – Bürozeit

Der in Berlin lebende Ignacio Uriarte (geb. 1972 in Krefeld) ist durch Arbeiten bekannt geworden, in denen er einst allgegenwärtige Materialien aus dem Büroalltag benutzt und sie mit dem Blick von außen betrachtet.


Die präzise ausgeloteten Kunstwerke operieren mit Elementen wie Lineal, Kästchenpapier, Aktenordner, Kugelschreiber etc. Nachdem Uriarte als Betriebswirt in Unternehmen wie Siemens und Canon tätig war, studierte er in Mexiko Audiovisuelle Medien. Aus den unspektakulären Phänomenen der Bürokommunikation und der Ablage von Information lässt er sinnliche Kunstwerke entstehen, die alltäglicheRituale und Handlungen in Büros in einen anderen Zusammenhang setzen.


Seine Papierarbeiten, Zeichnungen, Installationen und Videos beziehen sich formal und inhaltlich auf die Minimal Art und Konzeptkunst der 60er und 70er Jahre, zu denen sie aber gleichzeitig eine selbstironische Distanz entwickeln. In ihrer zarten Poesie steckt viel Witz und eine subversive Kraft.



Presse:

- "Klappermusik in der Villa Zanders" Video von der Eröffnung

- "Zeichnungen, die das Sehen lehren", Handelsblatt 30.04.2015

- "Tipps für die Woche", KStA und BLZ 30.04.2015 [138 KB]

- "Ignatio Uriarte in Bergisch Gladbach", Kunstmarkt.com

- "Kunst war für mich ein Rettungsring", KStA 13.04.2015 [562 KB]

- "Kunst war für mich ein Rettungsring", BLZ 13.04.2015 [761 KB]

- "Die Welt als Ärmelschoner", KStA 09.04.2015 [1,2 MB]

- "Besprechung: Ignacio Uriarte", Artblog Cologne

- "Ignacio Uriarte - Bürozeit", CHOICES Kultur.Kino.Köln