Karim Noureldin - Wandelhalle 4

Karim Noureldin (geb. 1967 in Zürich, wohnhaft in Lausanne) setzt die Reihe „Wandelhalle“ zu Positionen der Zeichnung fort. Der Schweizer ist für seine Zeichnungen mit Buntstift auf Papier ebenso bekannt wie für ortsspezifische Interventionen, bei denen er mit feinen Linien ganze Räume in Schwingung versetzt. Im Kunstmuseum Villa Zanders gruppieren sich um eine zentrale Halle einzelne Räume unterschiedlichen Charakters, die jeweils als Kabinette zur Präsentationder Werkgruppen genutzt werden. Als in sich stimmige Gesamtinstallation wird die Architektur in einem hellen Grau farbig gefasst.


Im Kunstmuseum Villa Zanders gruppieren sich um eine zentrale Halle einzelne Räume unterschiedlichen Charakters, die jeweils als Kabinette zur Präsentation der Werkgruppen genutzt werden. Als in sich stimmige Gesamtinstallation wird die Architektur in einem hellen Grau farbig gefasst.


Zeichnungen aus den Jahren 1998–2007 werden auf Tischen präsentiert. Die vom Künstler entworfenen Vitrinentische animieren zum „Lesen“, dem eindringlichen Betrachten der intimen Formate. Des weiteren sind großformatige Farbstiftzeichnungen als architektonische, raumfüllende Installationen zu sehen. Gezeigt werden u.a. neue Werke aus der Serie „Evo“, die hier zum ersten Mal öffentlich vorgestellt werden.


In der zentralen Halle, deren Wände weiß belassen sind, arbeitet Noureldin in situ direkt auf die Wand. Diese auf die Architektur reagierende Zeichnung bildet das Zentrum der Ausstellung, das alle Räume mit dem aktuellen Schaffen verbindet. Die Entwicklungslinien sind so von jedem Punkt aus ablesbar.