Nachthemd des einjährigen Karl Valentin, 1989 Kindernachthemd, kaschiert Objektrahmen: 60 x 50 x 4 cm Multiple, Edition Armin Hundertmark Auflage 15 Ex. Alexander Verlag Berlin Foto: Hans-Wulf Kunze

Nachthemd des einjährigen Karl Valentin, 1989, Kindernachthemd, kaschiert, Objektrahmen: 60 x 50 x 4 cm, Multiple, Edition Armin Hundertmark, Auflage 15 Ex., Alexander Verlag Berlin, Foto: Hans-Wulf Kunze, © VG BILD-KUNST, Bonn, 2019

Türme am Meer

o.T. (Türme am Meer), 1973, Bleistift und Aquarell auf Karton, 29,8 x 23,5 cm , Wewerka-Archiv / Forum Gestaltung e.V. , Foto: Hans-Wulf Kunze, © VG BILD-KUNST Bonn, 2019 

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Stefan Wewerka verschiebt den Kölner Dom um 1 m, Produktionsfoto Film "Verrückte Welten – Die Karrieren des Stefan Wewerka", Lothar Spree, 1987, © VG BILD-KUNST, Bonn, 2019
Bauhaus
                 Wewerka-Archiv
Anpassung, 1989, Tisch, Stuhl, Bodenplatte, Holz, lackiert, Sammlung Peter Lassen, Foto: Hans-Wulf Kunze

Anpassung, 1989, Tisch, Stuhl, Bodenplatte, Holz, lackiert, Sammlung Peter Lassen, Foto: Hans-Wulf Kunze, © VG BILD-KUNST, Bonn, 2019

Stefan Wewerka - Dekonstruktion der Moderne

14.12.2019 – 19.04.2020

Zur Eröffnung am Freitag, 13. 12. 2019 um 18:00 Uhr laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.

Grußworte
Josef Willnecker, 1. Stellv. Bürgermeister
Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland

Einführung
Dr. Petra Oelschlägel, Leiterin Kunstmuseum Villa Zanders
Norbert Eisold, Forum Gestaltung, Magdeburg

Musikalischer Beitrag
Trio Shigihara, Heupel, Bier
Paul Shigihara, Gitarre, Köln
Michael Heupel, Querflöte, Bonn
Ernst Bier, Schlagzeug, Berlin


Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck erstreckten sich seine gestalterischen Überlegungen gewissermaßen vom Städtebau über Architektur, Design und Grafik bis zur Mode und zum Essbesteck. Mit Humor und aufklärerischem Geist rüttelte er an den Dogmen des Internationalen Stils und schlug mit der Dekonstruktion rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten eine Brücke zu den fortschrittlichsten Entwicklungen der heutigen Zeit.

Diese Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität wohl fruchtbarste, ausgesprochen intensive Schaffensphase von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Universum Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und seine Aktualität für Fragestellungen unserer Gegenwart, wie z.B. ein natur- und menschengerechtes Wohnen, herauszuarbeiten. Eine Anleitung, die Welt bewusst in Schieflage zu versetzen, um sie neu zu denken.

In Kooperation mit dem Forum Gestaltung e.V./Wewerka Archiv, Magdeburg und der Initiative 100 Jahre Bauhaus im Westen.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen. 238 Seiten, 28 Euro (38 Euro im Buchhandel)

Cafe Belgique

Café Belgique (Modell), 1976, Spanplatte, Pappe, Farbe, Spiegelglas 30 x 65 x 27 cm, Tecta Kragstuhlmuseum, Foto: Hans-Wulf Kunze © VG BILD-KUNST, Bonn, 2019

Partner der Wewerka-Ausstellung