Ausstellungsübersicht 2020 


HedeBühl_Format
Hede Bühl, Kopfstudien, 1970er, Leimfarbe/Pastell auf Filzpapier

Hede Bühl – Arbeiten auf Papier 

03.05. – 16.08.2020 (1. OG) 

Eröffnung So 03.05.2020, 11:30 Uhr

Wir legen den Fokus auf die Papierarbeiten von Hede Bühl (*1940), die in Ausstellungen bisher weitgehend unterrepräsentiert geblieben sind. Ihr „Haupt“-Thema ist der Kopf bzw. der Körper, ein Phänomen, das sie in seiner äußeren wie in seiner inneren Form und Viel-schichtigkeit fasziniert. Indem sie das Individuelle minimiert, widmet sie sich dem Allgemeinen, dem was hinter dem Individuellen und seiner Tagesaktualität steht, um grundlegende Phänomene in ihrem zeit-typischen Gewand zu entlarven.

Damit wirft ihr Werk Fragen auf, die jeden Einzelnen und ganze Gesellschaften seit jeher beschäftigen: Was unterscheidet uns? Was verbindet uns? Gleichzeitig bietet es auf anschauliche Weise einen Zugang zu möglichen Antworten, die ihre Komplexität wiederum erst in der aktiven Auseinandersetzung entfalten. 



T.Haase
Tina Haase, stratigraphie, 2010, Karton, Papier, Klebstoff.

Foto:Michael Wittassek

Kunst aus Papier. Sammlungspräsentation

07.06.2020 - 2021

Die hauseigene Sammlung „Kunst aus Papier“ umfasst derzeit knapp 500 Arbeiten von international re-nommierten Künstler*innen wie z.B. Monika Grzymala, Christo, Kenneth Noland, Mischa Kuball, John Cage, Jiri Kolar, Simon Schubert oder Heike Weber. 

In ihrer Vielfalt spiegelt sich die Heterogenität der modernen und zeitgenössischen Kunst in besonderem Maße. Entsprechend fantasievoll sind auch die vertre-tenen künstlerischen Techniken der Be- und Verarbei-tung von Papier oder Papiermasse: zerreißen, zerschnei-den, zerknüllen, zerfetzen, schaben, zerkratzen, durch-löchern, verbrennen, zermahlen oder schöpfen, kleben, flechten, falten, schichten, prägen, rollen usw. 

Es ist eine stille, aber doch entschiedene Kunst, die dem Alltagsmaterial Papier einen sinnlichen Reichtum abgewinnt, der immer wieder überrascht. Mit Humor und Leichtigkeit setzt sich die Kunst aus Papier gegen allzu viel Pathos ab.


Ortstermin
Martin Rosswog, Kasepää, Estland, 2005. Fotografie aus der Serie ,,Ländliche Innenräume''.© VG Bild-Kunst, Bonn, 2019
Ortstermin. Jutta Dunkel - Martin Rosswog

05.09. - 15.11.2020


In seinem fotografischen Langzeitprojekt legt der Becher-Schüler Martin Rosswog (*1950) den Fokus auf eine dokumentarische Beschreibung von ländlichen Wohn- und Lebensräumen. Seine Bildreihen beziehen historisch Gewachsenes wie auch Modernes ein, stellen es gelegentlich sogar in einen Vergleich. Dabei ist der Blick aber nie nostalgisch-verklärt – sein Vorgehen ist systematisch, seine Bildsprache sachlich. 

Den Zeichen der Zeit widmen sich auch die sinnlich-zarten Zeichnungen von Jutta Dunkel (*1958). Mit geduldigem, aufmerksamem Blick dokumentiert sie in ihren teilweise großformatigen Arbeiten die Vergänglichkeit des Organischen oder untersucht die flüchtigen Spuren individueller Existenzen in ver-schiedenen Erinnerungsräumen.

Der Ortstermin 2020 steht ganz im Zeichen zeitlicher Vermächtnisse. Die Betrachtungen unterschiedlicher Räume und des Lebens darin wagen einen Brückenschlag zwischen Vergangenem, Gegenwart und dem, was daraus werden wird.


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Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag
14:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag
14:00 - 20:00 Uhr

Sonn- und Feiertag  
11:00 - 18:00 Uhr

Und nach Vereinbarung.

Eintrittspreise
Regulär: 4,00 €
Ermäßigt: 2,00 €
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Kontakt

Kunstmuseum
Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Telefon 02202 - 142356
oder 02202 - 142334
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