Das Museum bleibt während der Sommermonate Juli und August wegen Umbauarbeiten geschlossen.

Wiedereröffnung am Sonntag, 2. September 2018

Ausstellungsvorschau 2018/2019


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Walter Lindgens, Inselhaus im Herbstlaub, 1937, Öl auf Lw., 30 x 65,5 cm

Walter Lindgens zum 125. Geburtstag

02.09. – 04.11.2018 (EG)

 

Am 27.07.2018 wäre der Maler Walter Lindgens (1893 - 1978) 125 Jahre alt geworden. Wir nehmen dies zum Anlass, um die Bedeutung Walter Lindgens für das Kunstmuseum Villa Zanders noch einmal zu würdigen.

Walter Lindgens, der sich in Rösrath niedergelassen hatte, hat sein umfangreiches künstlerisches Werk sowie seine eigene Sammlung der Stadt Bergisch Gladbach in Form einer Stiftung übertragen. Damit hat er einen bedeutsamen Impuls für die Gründung der Städtischen Galerie Villa Zanders gesetzt.

In den Mittelpunkt der Präsentation wird ein Aspekt aus dem Schaffen der 1930er und 1940er Jahre gestellt: in dieser Zeit zog Walter Lindgens von Paris in die Hauptstadt Berlin, lebte nach seiner Heirat mit Hildegard Riehmer in einer Stadtwohnung und erwarb ein Atelierhaus auf der sogenannten Liebesinsel im Teupitzsee. Seine kultivierte, bürgerliche Urbanität verbindet sich hier aufs Trefflichste mit stiller Zurückgezogenheit und Naturnähe. Zudem spiegelte diese Lebensform, die auch die Pariser und die späteren Kölner Jahre bestimmte, vorherrschende Züge seiner Persönlichkeit und seiner Kunst.

Darstellungen der sogenannten Liebesinsel sowie aquarellierte Interieurs vermitteln einen Einblick in Lindgens´ malerisches Universum jener Zeit.

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Jonathan Callan, The Defrauder, 2006, Papier, Schrauben

Jonathan Callan – Andreas My

Inside Out

15.09.2018 – 06.01.2019 (1. OG)

Eröffnung: Freitag, 14.09.2018, 19:00 Uhr

 

Der britische Künstler Jonathan Callan (geb. 1961 in Manchester, England) und der in Köln lebende Andreas My (geb. 1961 in Waiblingen) arbeiten seit Jahrzehnten mit Papier. Während Callan vom Buch ausgeht, das er in flächige Objekte oder Raumbilder überführt, zerschneidet Andreas My Verpackungskartonagen und setzt aus ihnen Skulpturen oder großflächige Rauminterventionen zusammen.

Die Metamorphose von etwas Vertrautem in ein Kunstwerk steht bei beiden Künstlern im Vordergrund, wobei Callan die Fläche und oft auch den Inhalt thematisiert. Mys Objekte hingegen wirken wie dreidimensionale Zeichnungen, in denen farbige Kartonstreifen sich zu neuen Raumgebilden verbinden, die an organische Gewebe und Nester erinnern.

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Andreas My, Farbraum, 2017-2018, farbig bedruckte Wellpappe (Detail), © VG BILD-KUNST Bonn, 2018

Karlheinz Stockhausen - Licht und Klang

03.11.2018 - 24.02.2019 (2. OG)

Eröffnung: Freitag, 02.11.2018, 19:00 Uhr


Karlheinz Stockhausen (1928 - 2007) hat die Musikszene im Rheinland und darüber hinaus seit den 1960er Jahren nachhaltig geprägt. Früh gelang ihm der internationale Durchbruch, und bis heute sorgen Aufführungen seines Werkes regelmäßig für Aufsehen. Zu seinem 90. Geburtstag widmet ihm das Kunstmuseum Villa Zanders eine umfangreiche Schau.

Das Werk Stockhausens manifestiert sich zum Teil in bildähnlichen, großformatigen Tableaus. Diese von ihm "musikalische Grafik" genannten Arbeiten auf Papier werden mit seinen Kostümentwürfen und weiteren Objekten ergänzt. Dabei geht die Ausstellung, die Klangstationen und Stationen zum partizipatorischen Mitmachen integriert, dem Gedanken des Gesamtkunstwerks nach.

Während der Ausstellungsdauer finden kleinere konzertante Aufführungen mit Stipendiaten der Stockhausen Stiftung statt.

Darüber hinaus wird das Werk Stockhausens in musikwissenschaftlichem Zusammenhang in Vorträgen und Workshops erörtert.

Das museumspädagogische Begleitprogramm bietet für Schulen fächerübergreifende Kooperationen an.

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Tina Haase, "Wieviel Farbe kannst Du noch ertragen?", 2017, Schnellhefter, Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt © VG BILD-KUNST Bonn, 2018

Tina Haase

27.01. – 05.05.2019 (1. O'G)

Eröffnung: So 27.01.2019, 11:30 Uhr


Die in Köln und München lebende Künstlerin Tina Haase (geb. 1957 in Köln) hat seit ihrem Studium bei Fritz Schwegler an der Düsseldorfer Akademie zu einer sehr eigenständigen Bildsprache zwischen Skulptur, Malerei, Performance und Film gefunden.

Tina Haase geht von ganz gewöhnlichen, oft auch von ausrangierten und leicht zu übersehenden Dingen des alltäglichen Gebrauchs aus, die sie einer näheren Erkundung unterzieht. Durch eine vorbehaltlose Beschäftigung mit den innewohnenden schier unendlichen Form- und Farbvariationen gelangt sie über einfache Schichtungen und Stapelungen zu völlig unerwarteten und bisweilen skurrilen Bildfindungen. Dabei entstehen sowohl organisch-wuchernde als auch geometrisch-architektonisch konstruierte Kunstwerke von spielerischer Leichtigkeit jenseits formalistischer Strenge.

Die geplante Ausstellung nimmt Tina Haases Skulpturen aus Papier und Karton in den Focus. Steht dieser Werkstoff bei ihr auch nicht programmatisch im Mittelpunkt, so macht die Konzentration darauf doch Haases bildhauerisches Anliegen und ihren humorvollen und teils subversiven Ansatz deutlich: Die Künstlerin lässt uns lächeln und schenkt dem unbeachteten Gebrauchsgut ein neues Dasein, indem sie ihn in ihr bildhauerisches Konzept überführt.
Seit 2007 hat sie eine Professur für Bildende Kunst an der TU München, an der Fakultät für Architektur inne.

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Schelte à Bolswert, Löwenjagd zu Pferd, um 1622, Kupferstich, 47,3 x 63,5 cm

 Nach Rubens – Druckgrafik

10.03. – 26.05.2019 (2. OG)

Eröffnung So 10.03.2019, 11:30 Uhr


Das umfangreiche malerische Werk des flämischen „Malerfürsten“ Peter Paul Rubens (1577 – 1640) entfaltete seine Wertschätzung und seinen vorbildlichen Einfluss nicht zuletzt durch das Medium der Druckgrafik. Sie war es, die seine geniale Bilderfindungen in aller Welt bekannt machte und seinen Ruhm als Künstler etablierte. Denn die nach seinen Bildern gestochenen Blätter waren – im Gegensatz zu den Gemälden – für jedermann zugänglich und erschwinglich. Sie dienten vielen Künstlern des 17. und 18. Jahrhunderts als Vorlage und waren zugleich von Anbeginn an begehrte Sammelobjekte.

In acht Kapiteln von „Rubens´ universaler Bildkosmos“ über „Illustrationsgrafik im Dienst der Massenmedien“ bis „Der Kult des Künstlers zwischen Kunst und Kommerz“ wird die Hochzeit des Kupferstichs über drei Jahrhunderte anhand von Originalwerken aus der Werkstatt Peter Paul Rubens´ und seiner Nachfolge kenntnisreich vermittelt.

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Howard Smith, Fastraster #3, 2008, Aquarell auf Bütten, 27,7 x 35,5 cm

Howard Smith

18.05. – 25.08.2019 (1. OG)

Eröffnung Fr 17.05.2019, 19:00 Uhr


Howard Smith (geb. 1943 in Chicago, Illinois) hat sich intensiv mit Malerei und ihren Gegebenheiten beschäftigt. Dabei konzentrierte er sich seit Mitte der sechziger Jahre auf die Untersuchung der Mittel, die Malerei bedingen, was wiederum den Prozess des Malens zunehmend in den Focus rückte.

In den achtziger Jahren stand Howard Smith der Bewegung des "Radical Painting" nahe. Wie viele deren Vertreter hatte er zwar häufig nur eine Farbe in einem Gemälde eingesetzt, sich aber niemals als "monochromer Maler" bezeichnet. Vielmehr geht es ihm um die Interaktion von Farbe und Malgrund. So wurde für ihn der einzelne Strich als kleinste Einheit künstlerischer Setzung immer wichtiger. Doch das bis heute bedeutsamste Anliegen seiner Malerei sieht Smith in der Beziehung zwischen Werk und Betrachter, d.h. jenem Raum und jenem Dialog, der zwischen Bild und betrachtender Person entsteht.
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Barbara Camilla Tucholski, Deckenzeichnung im Haus Altmann, Bleistift
Die Sammlung Klaus Altmann

15.06. – 18.08.2019 (2. OG)

Eröffnung Fr 14.06.2019, 19:00 Uhr


Im Gegensatz zu geradlinig aufgebauten Sammlungen, z.B. künstler- bzw. themenbezogen oder als historischer Verlauf, zeigt die Ausstellung eine Sammlung, die ausschließlich ihren eigenen Maßstäben folgt und vielfältige Verbindungen von Werk zu Werk herstellt. Die Sammlung Altmann umfasst 30 Jahre erlebte Kunstentwicklung.

Auch Barbara Camilla Tucholski (geb. 1947 in Loitz) ist in dieser Sammlung vertreten. Als Zeichen ihrer Freundschaft ergänzt sie mit einer Deckenzeichnung (als Pendant zu einer ebensolchen Zeichnung im Haus Altmann, siehe Abbildung) und einigen weiteren Arbeiten diese Ausstellung.

50 Jahre Sammlung Kraft

08.09. – 24.11.2019 (1. und 2. OG)

Eröffnung So 08.09.2019, 11:30 Uhr

 

Maria und Hartmut Kraft haben in fünf Jahrzehnten eine umfangreiche Sammlung zusammengetragen, die vor allem Werke der Nachkriegskunst, der Outsider Art sowie Werke außereuropäischer Kulturen umfasst. Arbeiten von Joseph Beuys, Hede Bühl, Rupprecht Geiger oder Herbert Zangs stehen neben den Werken berühmter Outsider-Künstler wie Friedrich Schröder-Sonnenstern, Gustav Mesmer oder Karl Junker. Masken und Skulpturen aus Afrika, Papua Neuguinea und Mittelamerika sind ebenso Teile der Sammlung wie Buddha-Skulpturen aus Thailand und China.

Die Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Tour durch 16 Ausstellungsräume des Museums. Kein Raum gleicht dem vorangehenden. Vorgestellt werden unterschiedliche Ausstellungskonzepte der Sammlung Kraft.

Stefan Wewerka

Dekonstruktion der Moderne – der Tecta-Komplex

07.12.2019 – (1. OG)

Eröffnung Fr 06.12.2019, 19:00 Uhr

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag
14:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag
14:00 - 20:00 Uhr

Sonn- und Feiertag  
11:00 - 18:00 Uhr

Und nach Vereinbarung.

Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 €
Ermäßigung: 2,00 €
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Kontakt

Kunstmuseum
Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Telefon 02202 - 142356
oder 02202 - 142334
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