Ausstellungsvorschau 2019


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Howard Smith, Fastraster #3, 2008, Aquarell auf Bütten, 27,7 x 35,5 cm

Howard Smith - No End in Sight

18.05. – 25.08.2019 (1. OG)

Eröffnung Fr 17.05.2019, 19:00 Uhr


Howard Smith (geb. 1943 in Chicago, Illinois) hat sich intensiv mit Malerei und ihren Gegebenheiten beschäftigt. Dabei konzentrierte er sich seit Mitte der sechziger Jahre auf die Untersuchung der Mittel, die Malerei bedingen, was wiederum den Prozess des Malens zunehmend in den Focus rückte.

In den achtziger Jahren stand Howard Smith der Bewegung des "Radical Painting" nahe. Wie viele deren Vertreter hatte er zwar häufig nur eine Farbe in einem Gemälde eingesetzt, sich aber niemals als "monochromer Maler" bezeichnet. Vielmehr geht es ihm um die Interaktion von Farbe und Malgrund. So wurde für ihn der einzelne Strich als kleinste Einheit künstlerischer Setzung immer wichtiger. Doch das bis heute bedeutsamste Anliegen seiner Malerei sieht Smith in der Beziehung zwischen Werk und Betrachter, d.h. jenem Raum und jenem Dialog, der zwischen Bild und betrachtender Person entsteht.
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Barbara Camilla Tucholski, Deckenzeichnung im Haus Altmann, Bleistift

„Leben mit Kunst“
Die Sammlung Altmann

15.06. – 18.08.2019 (2. OG)

Eröffnung Fr 14.06.2019, 19:00 Uhr


Mit der Eröffnung der Villa Zanders als Kunstmuseum und der Einrichtung einer Artothek vor ca. 30 Jahren, rückten Kunst und Künstler verstärkt in das Bewusstsein von Klaus Altmann, so dass er seine ersten Kunstwerke erwarb. Anfänglich handelte es sich um Druckgrafik, Auflagen und Vorzugsausgaben, später um Leinwandarbeiten und schließlich um Skulpturen.

Atelierbesuche vertieften das Verständnis. Der Köln/Bonner Raum, der Raum um Mönchengladbach, Krefeld und Stuttgart boten ihm ein künstlerisches Umfeld. Im Wesentlichen waren es seine Zeitgenossen. Wollte man seine Sammlung einem Thema unterstellen, so könnte man dieses zwischen Malerei und Skulptur verorten.

Innerhalb seiner langjährigen Sammeltätigkeit hat er das Erwerben von Kunstwerken als identitätsstiftend empfunden, und es sind viele persönliche Kontakte zu Künstlern entstanden.

Die Künstlerin Barbara Camilla Tucholski wird unter anderem mit ihrer Deckenzeichnung in der Halle des Kunstmuseum Villa Zanders die Ausstellung ergänzen. Sie verweist auch auf eine Zeichnung im Hause Altmann, die dort unzertrennlich mit der Decke verbunden ist.



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Thomas Huber (geb. 1955), „Größenphantasie und Kreativität“, 1998, Aquarell auf Papier, 48 x 38cm © VG BILD-KUNST Bonn, 2019

KUNST ist immer eine Behauptung. SAMMELN auch.
50 Jahre Sammlung Kraft

08.09. – 24.11.2019 (1. und 2. OG)

Eröffnung So 08.09.2019, 11:30 Uhr

 

Maria und Hartmut Kraft haben in fünf Jahrzehnten eine umfangreiche Sammlung zusammengetragen, die vor allem Werke der Nachkriegskunst, der Outsider Art sowie Werke außereuropäischer Kulturen umfasst. Arbeiten von Joseph Beuys, Hede Bühl, Rupprecht Geiger oder Herbert Zangs stehen neben den Werken berühmter Outsider-Künstler wie Friedrich Schröder-Sonnenstern, Gustav Mesmer oder Karl Junker. Masken und Skulpturen aus Afrika, Papua Neuguinea und Mittelamerika sind ebenso Teil der Sammlung wie Buddha-Skulpturen aus Thailand und China.

Die Besucher erwartet eine abwechslungsreiche Tour durch 16 Ausstellungsräume des Museums. Kein Raum gleicht dem vorangehenden. Vorgestellt werden unterschiedliche Ausstellungskonzepte der Sammlung Kraft.

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Stefan Wewerka, Fallstudie I, 1971/72, Foto von Mimi Klein,  © VG BILD-KUNST Bonn, 2018

Stefan Wewerka
Dekonstruktion der Moderne

07.12.2019 – 19.04.2020 (1. OG)

Eröffnung Fr 06.12.2019, 19:00 Uhr


Stefan Wewerka (1928–2013) war zweifelsohne eine der vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsmoderne. So war er nicht nur Architekt und Objektkünstler, Designer, Modemacher und Innenarchitekt, sondern auch Bildhauer, Maler, Grafiker, Filmemacher und Aktionskünstler. Mit großer Lust am sinnlichen Ausdruck schlug Wewerka durch sein dekonstruktives, aufklärerisches Hinterfragen rechtwinklig-funktionaler Gewissheiten, das sich durchaus als Programm verstehen lässt, eine Brücke zwischen der Klassischen Moderne des Bauhaus und aktuellen Entwicklungen.

Diese Ausstellung konzentriert sich im Kern auf die in ihrer Komplexität wohl fruchtbarste, ausgesprochen intensive Schaffensphase Wewerkas in der Zusammenarbeit mit der Möbelmanufaktur Tecta und den zeitlichen Arbeitskontext von 1978 bis in die späten 1980er Jahre. Ziel ist es, das Schaffen Wewerkas in einer bislang nicht gekannten Weise zu beleuchten und es als nach wie vor aktuell für zeitgenössische Diskurse zu verstehen. Es erscheint ein umfangreicher wissenschaftlicher Katalog.


In Kooperation mit dem Forum Gestaltung e.V. / Wewerka Archiv, Magdeburg.

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag
14:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag
14:00 - 20:00 Uhr

Sonn- und Feiertag  
11:00 - 18:00 Uhr

Und nach Vereinbarung.

An Ostermontag ist das
Museum geschlossen.

Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 €
Ermäßigung: 2,00 €
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Kontakt

Kunstmuseum
Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Telefon 02202 - 142356
oder 02202 - 142334
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