Reinhold Koehler Décollage 14.01. – 22.04.2018

Reinhold Koehler – Décollagen

14. 01. – 22. 04. 2018

Reinhold Koehler (geb. 1919 in Dortmund, gest. 1970 in Siegen), dessen Werk eine wichtige Position in der Bergisch Gladbacher Sammlung "Kunst aus Papier" einnimmt, ist heute nahezu in Vergessenheit geraten. Er stellte das Prinzip der Décollage nicht nur in der Bildenden Kunst, sondern auch in der Lyrik in den Mittelpunkt seiner Arbeit und schuf damit einen kunst- wie literaturhistorisch bedeutenden Werkkomplex. Neu gesichtet und von einem umfassenden Werkverzeichnis begleitet wird dieses einmalige Konvolut in einer Gesamtschau der Öffentlichkeit präsentiert.

Eckard Alker, Stiller Wanderer, 1991, Radierung, 53,3 x 41,8 cm © VG BILD-KUNST Bonn, 2017

Eckard Alker – Stiller Wanderer
Schenkung Marita und Karl Josef Metzen

26.01. – 25.02.2018 (Projektausstellung EG)

Die Sammlung von Marita und Karl Josef Metzen umfasst rund 250 druckgrafische Arbeiten, darunter acht Mappenwerke und einzelne Fotografien des Künstlers Eckard Alker aus den Jahren 1960 bis 2016. Die Radierungen, (Offset-)Lithographien und (mit Ölfarbe bearbeitete) Digitalprints vermitteln einen umfangreichen Überblick über seine künstlerische Entwicklung und herausragende, drucktechnische Meisterschaft. In ihrer Auswahl ermöglicht die durch das Ehepaar Metzen über Jahre, im engen persönlichen Kontakt mit dem Künstler, zusammengetragene Sammlung zudem einen guten Einblick in die Entstehung der außergewöhnlichen Motivwelten des Künstlers.
Eckard Alker, Stiller Wanderer, 1991, Radierung, 53,3 x 41,8 cm © VG BILD-KUNST Bonn, 2017



Wolfgang Heuwinkel (Zum 80. Geburtstag)

23.03. – 29.04.2018 (Projektausstellung EG)



Kocheisen+Hullmann: Metamorphosen

20.04. - 01.07.2018 (1. OG)

Kocheisen-Hullmann
Kocheisen+Hullmann, Flowers 1 + Flowers 2, 2013 Linoldruck und Colla-ge, 2 Blätter, je 123,5 × 89 cm (Blattmaß)
Thomas Kocheisen (Jg. 1954) und Ulrike Hullmann (Jg. 1956) arbeiten seit 1987 zusammen; seit 2005 lebt das Künstlerpaar in Berlin. Bekannt wurden die beiden mit ihren Partnerbildern, für die sie jeweils die selben Filmausschnitte, Landschaften, Innenräume oder Architekturansichten malten und die Ergebnisse nebeneinander präsentierten, um feine Unterschiede in Wahrnehmung und Gestaltung offenzulegen. Seit einigen Jahren erstellen sie in der Serie „Halbschatten“ Linolschnitte, in denen sie fantastische und verstörende Bildwelten erschaffen, die sich aus persönlichen Erinnerungen, Märchen, Träumen und kunst- und kulturgeschichtlichen Zitaten speisen. Die sprechenden Titel sind Bestandteil der künstlerischen Arbeit und fügen eine weitere Assoziationsebene hinzu. Auch in den großformatigen Bildpaaren der Serie „Metamorphosen“ teilen sich Kocheisen+Hullmann den Raum, wobei die Urheberschaft des einzelnen weniger zu erkennen ist.


Ellen Keusen - Wandelhalle

04.05. - 01.07.2018 (2. OG)

Ellen Keusen, Homepage.jpg
Ellen Keusen, o.T., 2008, Mixed Media auf Papier
Ellen Keusen (geb. 1947 in Düsseldorf, lebt in Köln und Brandenburg) gehört zu den herausragenden deutschen Zeichnerinnen. Ihre Arbeiten befassen sich im Wesentlichen mit dem Zusammenspiel freier Elemente. Dabei spielt auch der nicht bezeichnete Bereich eine entscheidende Rolle. In ihren sehr unterschiedlichen eigenständigen Werkgruppen kommt ein schweifender Erfindungsgeist mit einer fast wie in einer Laborsituation angelegten Versuchsanordnung zusammen. Ellen Keusen bedient sich dabei sowohl erzählerisch-lyrischer Elemente wie Figuren, Menschen wie Tiere, Formen der Natur etc. als auch abstrakter Strukturen. Besonders ihren plastisch im Bildraum pulsierenden schwebenden Zeichnungen kann sich der Blick kaum entziehen.


Jonathan Callan - Andreas My

02.09.2018 - 06.01.2019 (1. OG)



Karlheinz Stockhausen

14.09.2018 - 27.01.2019 (2. OG)

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag
14:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag
14:00 - 20:00 Uhr

Sonn- und Feiertag  
11:00 - 18:00 Uhr

Und nach Vereinbarung.

Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 €
Ermäßigung: 2,00 €
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Kontakt

Kunstmuseum
Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Telefon 02202 - 142356
oder 02202 - 142334
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