Kocheisen+Hullmann:
Zwischenblüte ambitionierter Metamorphosen

21.04. - 01.07.2018 (1. OG)

Kocheisen-Hullmann
Kocheisen+Hullmann, Flowers 1 + Flowers 2, 2013 Linoldruck und Collage, 2 Blätter, je 123,5 × 89 cm (Blattmaß), © VG BILD-KUNST Bonn, 2018
Thomas Kocheisen (geb. 1954 in Herrischried) und Ulrike Hullmann (geb. 1956 in Frechen) arbeiten seit 1987 zusammen; seit 2005 lebt das Künstlerpaar in Berlin. Bekannt wurden die beiden mit ihren Partnerbildern, für die sie jeweils die selben Filmausschnitte, Landschaften, Innenräume oder Architekturansichten malen und die Ergebnisse nebeneinander präsentierten, um feine Unterschiede in Wahrnehmung und Gestaltung offenzulegen. Seit einigen Jahren erstellen sie in der Serie „Halbschatten“ Linolschnitte, in denen sie fantastische und verstörende Bildwelten erschaffen, die sich aus persönlichen Erinnerungen, Märchen, Träumen und kunst- und kulturgeschichtlichen Zitaten speisen. Die sprechenden Titel sind Bestandteil der künstlerischen Arbeit und fügen eine weitere Assoziationsebene hinzu. Auch in den großformatigen Linolschnitten der Serie „Metamorphosen“ teilen sich Kocheisen+Hullmann den Raum, wobei die Urheberschaft des einzelnen weniger zu erkennen ist.


Ellen Keusen - Zeichnen :

05.05. - 01.07.2018 (2. OG)

SIN 12.jpg
Ellen Keusen, SIN 12, 2011, Mixed Media auf Papier, © VG BILD-KUNST Bonn, 2018

Ellen Keusen (geb. 1947 in Düsseldorf, lebt in Köln und Brandenburg) gehört zu den herausragenden deutschen Zeichnerinnen. Ihre Arbeiten befassen sich im Wesentlichen mit dem Zusammenspiel freier Elemente. Dabei spielt auch der nicht bezeichnete Bereich eine entscheidende Rolle. In ihren sehr unterschiedlichen eigenständigen Werkgruppen kommt ein schweifender Erfindungsgeist mit einer wie in einer Laborsituation angelegten Versuchsanordnung zusammen. Ellen Keusen bedient sich dabei sowohl erzählerisch-lyrischer Elemente wie Schrift, der menschlichen oder tierischen Figur, Formen der Natur etc. als auch abstrakter Strukturen. Bei ihren Zeichnungen mit plastisch im Bildraum schwebenden, pulsierenden Formen stehen wahrnehmungsphänomenologische Fragestellungen im Zentrum. Darüber hinaus entstehen aber auch Raumzeichnungen, die aus linearen Elementen wie Stahlstäben, Bambusrohr oder Eschenblattstielen aufgebaut sein können.

Wegen Umbauarbeiten schließt das Museum während der Sommermonate Juli und August.


Jonathan Callan - Andreas My

15.09.2018 - 06.01.2019 (1. OG)

Karlheinz Stockhausen

03.11.2018 - 27.01.2019 (2. OG)

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag
14:00 - 18:00 Uhr

Donnerstag
14:00 - 20:00 Uhr

Sonn- und Feiertag  
11:00 - 18:00 Uhr

Und nach Vereinbarung.

Karfreitag, Ostersonntag
und Ostermontag
11 - 18:00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 €
Ermäßigung: 2,00 €
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Kontakt

Kunstmuseum
Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach

Telefon 02202 - 142356
oder 02202 - 142334
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