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Needless

Mary Bauermeister, Needless Needles, Nol. 5, 1964, Mixed Media (Detail aus Linsenkasten), 
© VG BILD-KUNST Bonn, 2017

 
 
Mary Bauermeister - Zeichen, Worte, Universen

in der Reihe ORTSTERMIN

10. 12. 2017 – 08. 04. 2018

Einladung
Zur Eröffnung am Sonntag, dem 10. Dezember 2017 um 11:30 Uhr laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde herzlich ein.

Begrüßung
Lutz Urbach
Dr. Petra Oelschlägel

Einführung
Dr. Wibke von Bonin

Musikalischer Beitrag
Simon Stockhausen

Das künstlerische Werk Mary Bauermeisters (geb. 1934) zählt alleine aufgrund seiner Vielseitigkeit zu den ungewöhnlichsten OEuvres der zeitgenössischen Kunst. Weit über 50 Jahre umspannt dieses enorm produktive Schaffen, das bereits 1962 zu einer ersten bahnbrechenden Museumspräsentation im Stedelijk Museum in Amsterdam führte.

Mary Bauermeisters Werk ist ebenso schillernd und facettenreich wie ihre Persönlichkeit. Früh experimentierte sie mit außergewöhnlichen Materialien wie optischen Linsen, Prismen, Leinentüchern, Kieselsteinen und vielem mehr. In ihren Zeichnungen, Bildern und Objekten, aber auch in ihren als Gesamtkunstwerk angelegten Land-Art-Projekten manifestiert sich eine ganz eigene, die Grenzen von Bild und Skulptur in eine utopische Dimension erweiternde Bildsprache, mit der sie vor allem in den USA für Furore sorgte.

Nicht minder weitreichend war ihr Einfluss als Katalysator für die Musik- und Kunstszene im Köln der 60er Jahre, als ihr Atelier in der Kölner Lintgasse zum Zentrum einer künstlerischen Avantgarde wurde und Musiker und bildende Künstler aus aller Welt anzog. Mary Bauermeister gilt als Schlüsselfigur der Fluxus-Bewegung, die im Umfeld des Studios für Elektronische Musik des WDR entstand.

Bis heute fasziniert sie mit einem eigenwilligen Werk, das von einem tiefen Gespür für den Einklang von Mensch und Natur geprägt ist und universelle Phänomene von Struktur, Rhythmus und Zahl in immer neuer Form zum Ausdruck bringt. Logik und Mathematik beschäftigen Bauermeister ebenso wie Musik und Klang, Märchen und Mythen, Licht und Schatten. Sie wendet sich existentiellen Fragestellungen zu und findet zu mal zauberhaften, mal provokanten oder abstrakten Antworten. Immer liegt ihren Äußerungen ein beeindruckendes Menschenbild zugrunde, das fest in der Natur und in archaischen Traditionen verwurzelt ist. 

Die Ausstellung konzentriert sich auf den großen Komplex ihres Werkes, der durch Chiffren, Zeichen, Worte und Zitate gekennzeichnet ist. Hier greift die stets die intellektuelle Herausforderung suchende Künstlerin Kernfragen des Seins auf und bindet sie mit spielerischer Leichtigkeit und kraftvoller Vitalität in ihr ganzheitlich geprägtes Universum.

Informationen zum umfangreichen Begleitprogramm finden Sie hier.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Kettler Verlag, 
96 Seiten, 19 Euro.

„Ortstermin“ ist eine Ausstellungsreihe, die seit 1993 durch die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen gefördert wird.



Kunstmuseum Villa Zanders
Öffnungszeiten: Di - Sa 14 - 18 Uhr, Do 14 - 20 Uhr, So 11 - 18 Uhr. An Feiertagen wie an Sonntagen.
Feiertagsregelung: 23. - 26.12. und 31.12.2017 sowie 01.01. und 08. - 13.02.2018 (Karneval) geschlossen.
Internet: www.villa-zanders.de

Impressum/Kontakt:
Kunstmuseum Villa Zanders | Konrad - Adenauer - Platz 8 | 51465 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202.142356 | Fax : 02202.142340 | E-Mail: info@villa-zanders.de
Haftungshinweis: Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 MStV: Dr. Petra Oelschlägel (Anschrift wie oben)

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