Termin Vor Ort

Christa Manz-Dewald, Petra Paffenholz, Wolfgang Peter, Yoko Suzuki-Kämmerer

19.09.2014 – 04.01.2015

Mit diesem neuen Ausstellungsformat soll Künstlern aus der Region ein regelmäßiges Forum geboten werden, um ihr Werk einem größeren Publikum zu präsentieren. Im Wechsel mit dem nun wieder im Zweijahresturnus stattfindenden „Ortstermin“ unterstützt die VR Bank als langjähriger Partner des Kunstmuseums die regionale Kunstszene.

In diesem Jahr werden vier Künstlerinnen und Künstler vorgestellt, in deren Werk das zeichnerische Element dominiert. Es handelt sich jedoch um vier sehr unterschiedliche Positionen, die jeweils in zwei eigenen Künstlerräumen gezeigt werden:

Christa Manz-Dewald (geb. 1948) hat sich in den achtziger Jahren der Malerei zugewandt und sich über Jahre verstärkt in der Projektarbeit mit anderen Künstlern verwirklicht, wobei ihr das starke Interesse an Musik, Philosophie und Naturwissenschaften half, zu einer ganz eigenen künstlerischen Sprache zu gelangen. Angeregt durch Reisen in Europa und Asien hat sich ihre Bildsprache zunehmend verdichtet und auf grundlegende Fragen des Seins gerichtet.

Petra Paffenholz (geb. 1955) hat an der Werkkunstschule Köln u.a. bei Daniel Spoerri und Stefan Wewerka studiert und arbeitet zwischenzeitlich überwiegend zeichnerisch. Dabei lotet sie konsequent den Grenzbereich zwischen Realität und Illusion aus und erstellt zarte Liniengespinste, die Stofflichkeit ganz unterschiedlicher Art vortäuschen. Ihre Zeichnungen sind Beiträge einer Wahrheitssuche - oftmals im vermeintlich Banalen.

Wolfgang Peter (geb. 1937) ist als Autodidakt zur Malerei gekommen und ist unbeirrbar einem Weg in die Ungegenständlichkeit gefolgt, die er mit einer feinen und kleinteiligen Zeichensprache verbindet. In seiner häufig auf wenige Farben konzentrierten Malerei verbinden sich die zarten Chiffren zu Geschichten, die sich in der Imagination fortschreiben.

Yoko Suzuki-Kämmerer (geb. 1947) hat sich nach einem Grafikstudium der Bildenden Kunst und Illustration zugewandt, was sich bis heute in einem Interesse am Zusammenspiel von Linie, Fläche und Raum widerspiegelt. Ihr Werk ist durch die gezielte Verwendung von Kontrasten (geometrisch – organisch, hell – dunkel etc.) geprägt und verbindet sich mit den Techniken der Kalligrafie und des Origami, das sie transformiert und in den Raum führt.

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